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England

Hier gehört der Tee zum täglichen Leben wie in keinem anderen Land Europas. Engländer, mit den Iren Weltmeister im Teetrinken, verbrauchen - auch Säuglinge und Greise eingerechnet - durchschnittlich 2,74 kg Tee im Jahr.

Sie bevorzugen kräftige, herbe Sorten, da Milch und Zucker unverzichtbare Zutaten sind. Englische Mischungen sind deshalb ursprünglich und in gehobenen Preisklassen noch immer Kompositionen aus Assam- und Ceylontees, die Engländer selbst haben sich beim Einkauf weitgehend auf die jungen Teeländer in Afrika verlegt. Von den jährlich eingeführten rund 180 000 Tonnen stammt etwa die Hälfte aus Afrika, nur noch ein Drittel aus Indien. Den Engländern haben wir es zu verdanken, dass der Tee heute über fast alle Erdteile verbreitet ist. Sie wollten nicht auf das politisch unstabile China angewiesen sein und bemühten sich deshalb um Teeanbau in ihren Kolonien, wobei sie die Plantagentechnik einführten. Das viktorianische Zeitalter kannte die Muße der "Teatime" und des "Five o´clock teas". Das Zeitalter des Wettbewerbs brachte das Ende des altmodischen, provinziellen Teashops und Großhändlers mit vielen Teesorten, die zum jeweiligen Wasser passten, und des kleinen Krämerlädchens, wo man Tee im Hinterraum mischte und packte. Nach jahrzehntelangen Wettbewerbskämpfen beherrschen heute vier bis fünf Großfirmen den englischen Markt. Getrunken wird letztlich eine Standardsorte mit folgenden Eigenschaften: billig, kräftig, schnell Extrakt ergebend. Die feinen Tees aus Darjeeling, Assam, China, Ceylon gehen in alle Welt - nur kaum nach England. Für den englischen Markt werden Kleinblattmischungen nach modernsten Erkenntnissen angebaut und verarbeitet. Sie kommen aus Kenia, Tansania, Malawi, Mozambique und anderen, nicht den traditionellen Teeländern. Man hat keine Zeit und ist bequem, daher setzt sich der Teebeutel auch immer mehr durch. Tee schmeckt jedoch in England nicht schlecht. Der Aufguss wird mit Sorgfalt gemacht, was wichtig ist, und die frische englische Milch tut ein übriges.

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