Wie wird eigentlich Honig hergestellt?

Ob im Tee oder auf einer leckeren Scheibe Brot – Honig hat einen festen Bestandteil in unserer Genusswelt. Das unverwechselbare süße Naturprodukt wird dabei von Bienen in einem langen und komplizierten Herstellungsprozess gewonnen. Doch was passiert da eigentlich genau?

Biene auf Pflanze
Die Biene nimmt den Nektar auf

Auf zur Pflanze

Zuerst steuert die Biene eine Pflanze an und saugt mit ihrem Rüssel die süßen Nektariensäfte oder den Honigtau auf. Dabei versucht die Biene so viel Nektar wie möglich in die eigene Honigblase aufzunehmen. Hierbei vermischen sich dann der Nektar oder das Honigtau mit körpereigenen Stoffen.

Aber keine Sorge, dies ist nicht schädlich für den Menschen- ganz im Gegenteil. 🙂

 

Vollbeladen zurück zum Nest

Auf dem Rückflug

Während die Biene zum Bienenstock zurückfliegt, vermischt sich der Nektar mit Eiweiß, Enzymen und Säuren.
Zusätzlich werden Stoffe gebildet, welche die Entstehung von Bakterien hemmen.

Die Biene ist eben ein wahrer Superheld! 🙂

 

Die Waben werden per Rüssel befüllt

Am Bienenstock angekommen

Sobald die Biene vollbeladen zurück zum Bienenstock geflogen ist, sucht sie sich zielstrebig die passende Wabenzelle. Im nächsten Schritt steckt sie ihren Kopf in die Zelle und füllt sie mit dem gemischten Nektar. Dabei achtet das clevere Tierchen jedoch darauf, dass die Zelle nicht komplett befüllt wird, sodass im weiteren Prozess noch etwas Wasser verdunsten kann. Ziel ist es, den Wassergehalt auf ca. 20 Prozent herabzusetzen. Die Bienen können dabei durch ihren Flügelschlag die Verdunstung beschleunigen.

 

Die weiße Wachsschicht wird vom Imker entfernt

Die Fertigstellung der Wabenzellen

Sobald die Wabenzelle den gewünschten Wassergehalt erreicht hat und mit genügend Nektar gefüllt ist, verschließen die Bienen die Zelle mittels einer speziellen luftundurchlässigen Wachsschicht. Die Wabe verschwindet nun unter einer weißen Wachsschicht. Nun beginnt die „Ernte“ des Honigs für Imker. Dabei wird die Wachsschicht wieder vorsichtig entfernt. Durch ein spezielles Schleuderverfahren kann der Imker nun den Honig aus der Wabe herausfiltern. Der aufgefangene Honig kann dann im letzten Schritt abgefüllt werden. Einem leckeren Genuss steht nichts mehr im Wege. 🙂

 

Die Imkerin prüft die Wabe

Aber die Bienen haben noch genug Honig für sich selbst, oder?

Ja, denn die Bienen stellen natürlich nicht den Honig für uns Menschen her, sondern für sich selbst. Dabei darf der Imker auch nur die überschüssige Menge an Honig ernten. So bleibt genug Honig für den Eigenbedarf der Bienen übrig.

 

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