Der Frühling ist da und damit hat auch die langersehnte Spargelzeit begonnen. Spargel gilt als das Edelgemüse der Frühlingssaison und wird daher auch als weißes Gold bezeichnet. Ganz egal ob roh oder gekocht, weißer Spargel ist ein Genuss auf ganzer Linie. Doch wie bereitet man Spargel am besten zu? In diesem Beitrag zeigen wir euch Tipps und Tricks für die Zubereitung von Spargel.
Die Spargelsaison in Deutschland startet üblicherweise gegen Ende April und endet traditionell am 24. Juni. Auf diese Weise erhält die Spargelpflanze ausreichend Zeit, um sich für das kommende Jahr zu regenerieren. Denn das, was wir genüsslich konsumieren, stellt den Spross eines wachsenden Spargelgewächses dar.
Die Herkunft der Spargelpflanze – eine Reise durch Zeit und Regionen
Wenn ihr euch mit der Spargelpflanze beschäftigt, dann entdeckt ihr schnell, dass sie eine sehr lange Geschichte hat und euch gedanklich bis in die Antike führt, denn sie gehört botanisch zu Asparagus officinalis und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum sowie aus Teilen Vorderasiens. In diesen Regionen wuchs Spargel zunächst wild an Küsten, in Flussnähe und auf sandigen Böden, und genau dort begannen Menschen schon früh damit, die Pflanze zu nutzen und gezielt zu sammeln. Mit der Zeit entwickelte sich daraus ein erster Anbau, da die Pflanze robust ist und sich gut an geeignete Standorte anpassen kann, was ihre Verbreitung begünstigte.
Spargel in der Antike – erste gezielte Nutzung
Wenn ihr einen Blick in frühe Hochkulturen werft, dann zeigt sich, dass die Spargelpflanze bereits im Alten Ägypten bekannt war und dort genutzt wurde, denn archäologische Funde und Darstellungen weisen darauf hin, dass die Pflanze geschätzt wurde. Auch in Griechenland war er bekannt, doch besonders im Römischen Reich gewann er an Bedeutung, da die Römer den Anbau systematisierten und die Pflanze gezielt kultivierten. Sie entwickelten Methoden zur Aufzucht, nutzten verschiedene Standorte und transportierten das Gemüse über ihre Handelswege in unterschiedliche Regionen Europas, wodurch sich sein Anbau deutlich ausweitete.
Der Weg nach Mitteleuropa – Klöster als Zentren des Anbaus
Wenn ihr euch fragt, wie die Spargelpflanze nun nach Mitteleuropa gelangte, dann lohnt sich ein Blick ins Mittelalter. Denn in dieser Zeit übernahmen Klöster eine wichtige Rolle bei der Verbreitung landwirtschaftlicher Pflanzen. In Gebieten des heutigen Deutschland legten Mönche Klostergärten an, in denen sie verschiedene Nutzpflanzen kultivierten und ihr Wissen systematisch festhielten. Spargelpflanzen wurden dort ebenfalls angebaut und verbreiteten sich von diesen Zentren aus langsam in weitere Regionen, da die Anbaumethoden weitergegeben und angepasst wurden.
Vom seltenen Gut zur etablierten Kulturpflanze
Wenn ihr die weitere Entwicklung betrachtet, dann erkennt ihr, dass Spargel lange Zeit als besondere Pflanze galt, die vor allem in gehobenen Kreisen beliebt war, da der Anbau teuer war und viel Handarbeit erforderte. Mit der Verbesserung landwirtschaftlicher Techniken und der gezielten Züchtung wurde der Anbau effizienter, wodurch Spargel in größeren Mengen verfügbar wurde und sich stärker verbreitete.
Heute ist Spargel ein fester Bestandteil der Frühlingsküche in vielen Regionen, und besonders in Deutschland haben sich Anbaugebiete etabliert, die für ihre Qualität bekannt sind. Wenn ihr also Spargel genießt, dann greift ihr auf eine Pflanze zurück, deren Nutzung sich über viele Jahrhunderte entwickelt hat und die ihren Ursprung in den warmen Regionen rund um das Mittelmeer hat.
Woran erkennt man frischen Spargel?

Frische Spargelstangen erkennt ihr an den feuchten, glatten Schnittstellen und der leichten Brechbarkeit. Der Quietsch-Test hilft euch dabei, die Frische-Qualität zu erkennen. Wenn die Spargelstangen beim Aneinanderreiben quietschen, dann habt ihr besonders frische Exemplare in der Hand. Für Spargel gilt: Je frischer, desto köstlicher. Am besten schmeckt dieses Edelgemüse, wenn es direkt vom Feld in den Kochtopf kommt.
Damit euer gekaufter Spargel lange frisch bleibt, ist auch die richtige Lagerung wichtig. Generell sollten die Spargelstangen zügig verarbeitet und zubereitet werden, denn er hält sich nicht lange. In einem feuchten Küchentuch eingewickelt hält sich frischer Spargel bis zu vier Tage im Kühlschrank. Wenn der Spargel schon welk wirkt, könnt ihr ihn vor der Zubereitung für zwei Stunden in eine Schale mit kaltem Wasser legen, dadurch wird er wieder knackig und frisch.
Die Vor- und Zubereitung des Stangengemüses

Bevor ihr mit der Zubereitung beginnt, solltet ihr den Spargel gründlich waschen und die holzigen Enden abschneiden (etwa jeweils 1 cm). Wenn ihr weißen Spargel habt, solltet ihr diesen außerdem mit einem Spargelschäler schälen, denn die Schale ist hart, faserig und schmeckt bitter. Grüner Spargel muss hingegen gar nicht geschält werden. Jedoch gilt ganz egal ob weiß oder grün – ihr solltet das untere Ende immer abschneiden.
Das beliebte Saisongemüse kann auf verschiedene Arten zubereitet werden. Die gängigste Methode ist das Kochen in Salzwasser. Gebt hierzu den Spargel mit einer Prise Zucker in einen großen Topf mit kochendem Wasser und lasst das Gemüse für 8 bis 10 Minuten garen. Damit der Spargel nach dem Kochen seine frische Farbe behält, könnt ihr ein paar tropfen Zitronensaft oder hellen Essig mit in das Kochwasser geben.
Gegrillter Spargel aus dem Backofen und Grill
Alternativ könnt ihr das Stangengemüse auch auf dem Rost grillen oder in der Pfanne braten. Für den Grill eignet sich grüner Spargel hervorragend. Die Stangen könnt ihr einfach auf das Rost legen und für 10 Minuten gar grillen. Unser Tipp: Verwendet Holz- oder Grillspieße und steckt jeweils 5 Stangen auf zwei Spieße. So rutscht das Stangengemüse beim Grillen nicht durch das Rost.

Weißer und grüner Spargel lässt sich auch problemlos im Backofen rösten. Faltet für die Zubereitung ein großes Stück Alufolie und legt die beiden Schichten übereinander. Packt nun die Spargelstangen auf die Folie und würzt sie mit Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft, Butter und frischen Kräutern. Mit Gewürzen wie Chili oder Paprikapulver bringt ihr ein wenig mehr Pepp auf das heimische Gemüse. Dann faltet ihr das Spargel-Alu-Päckchen und klappt die Seiten hoch, damit der Sud nicht herausläuft. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) garen. Grüner Spargel benötigt etwa 20 Minuten im Ofen. Weißer geschälter Spargel muss hingegen etwa 40 bis 50 Minuten garen.
Das Saisongemüse einfrieren ohne Geschmacksverlust
Ihr könnt euch den Geschmack des Frühlings auch für länger sichern, indem ihr den Spargel einfriert. Erntefrische, geschälte Stangen könnt ihr in Folienbeuteln bei -18° C für ca. 6 bis 8 Monate im Tiefkühlschrank aufbewahren. Anschließend solltet ihr das Stangengemüse nicht auftauen, sondern einfach gefroren ins kochende Wasser geben. So bleibt er bissfest und aromatisch und behält seine wertvollen Vitamine.
Was tun, wenn gekochter Spargel bitter schmeckt?
Nach der Zubereitung stellt ihr fest, dass euer Spargel bitter schmeckt? Das liegt wahrscheinlich daran, dass er zu dicht an der Wurzel gestochen wurde. Daher solltet ihr die Spargelenden immer großzügig abschneiden und eine Prise Zucker mit in den Kochtopf geben. Auf diese Weise neutralisiert ihr einen Teil der Bitterstoffe.
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Der Südtiroler Speck verdankt seinen besonderen und charakteristischen Geschmack vor allem der speziellen geografischen Lage Südtirols. Hier treffen die nordländische und mediterrane Kultur in einzigartiger Weise aufeinander, und nur hier sorgt die Natur für ein ganz spezielles Klima mit viel Sonne und sauberer Luft.
Außen knackig und innen zart sind die leicht über Buchenholz geräucherten Wiener Würstchen aus 77% purem Bentheimer Schweinefleisch. Ein Genuss!


Die frische Gänsebrust wird über mehrere Tage im Fass eingesalzen und danach über Buchenholz kaltgeräuchert. Die Gewürze sind eine Komposition aus verschiedenen Naturgewürzen, die vom Fleischermeister Raimund Winter kreiert wurde.
Das Fleisch vom Sattelschwein wird gepökelt, anschließend geräuchert und dann in einem würzigen Sud gegart. Vielseitig zu genießen – auch zu Spargel!

Wir wünschen Guten Appetit!

