Manuka-Honig als Superfood für den Herbst!

Manuka-Honig gilt als wahres Superfood und ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Der neuseeländische Bienenhonig kann als natürliches Heilmittel gegen eine Vielzahl von gesundheitlichen Beschwerden eingesetzt werden, denn der Wunder-Honig steckt voller antiseptischer, wundheilender und antioxidativer Wirkstoffe.

Manuka-Honig aus Neuseeland

Bei Manuka-Honig handelt es sich um einen Blütenhonig, den die Bienen fleißig aus dem Nektar der in Neuseeland beheimateten Südseemyrte herstellen. Der wertvolle Wirkstoff im Honig nennt sich Methylglyoxal – kurz MGO. Erst wenn der Honig in den Bienenwaben reift, entsteht das enthaltene MGO.

Als natürliches Süßungsmittel ist Manuka-Honig eine leckere Alternative zu Zucker und kann zu Tee, Milch, Eis, Joghurt oder Müsli verwendet werden. Auch als Brotaufstrich ist das flüssige Gold aus Neuseeland ein Genuss. Zum leckeren Geschmack gesellt sich ein immunstärkender Effekt hinzu. Geschmacklich ist der Honig fein bis kräftig, hat eine herbe Note und ist in der Konsistenz cremig. Mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen dient der Honig nicht nur als Süßungs-, sondern auch als Heilmittel bei vielen Beschwerden. Schon die Maoris, die Ureinwohner Neuseelands, kannten die heilsame Wirkung die von der Manuka-Pflanze ausgeht. Mittlerweile ist der neuseeländische Honig weltbekannt und wird für unterschiedliche Beschwerden zur inneren und äußeren Anwendung verwendet.

Besonders im Herbst und Winter ist ein gutes Immunsystem wichtig, um der nächsten Erkältungswelle zu trotzen. Manuka-Honig ist kein Allheilmittel, dank dem du nicht mehr krank wirst, jedoch kannst du mit ihm präventiv dein Immunsystem stärken. Wenn sich erste Erkältungssymptome, wie Halsschmerzen oder Husten anbahnen, solltest du zu Lutschbonbons mit Manuka greifen. Natürlich kannst du auch einen Teelöffel Honig pur zu dir nehmen und ihn langsam auf der Zunge zergehen lassen.

MGO-Gehalt entscheidend

Der MGO-Faktor beschreibt die nachgewiesene Konzentration von Methylglyoxal pro Kilogramm im Manuka-Honig. Da es sich beim Honig um ein Naturprodukt handelt, kann der enthaltene MGO-Gehalt schwanken. Erst ab einem Gehalt von 100 mg MGO kann von einer heilenden Wirkung und ab 400 mg MGO von einer ausgezeichneten Qualität gesprochen werden. Je höher der Gehalt an MGO im Manuka-Honig ist, desto wertvoller und wirkungsvoller ist dieser.

Handelsübliche Honigsorten enthalten im Vergleich dazu nur 0 bis 20 mg MGO pro Kilogramm. Im Unterschied zu allen anderen Honigen, kann Manuka in heiße Getränke eingerührt werden, ohne dass die antibakteriellen Eigenschaften verloren gehen. Außerdem ist der wichtige Wirkstoff Methylglyoxal weitestgehend hitzebeständig. Dennoch sollte der Blütenhonig aus Neuseeland erst kurz vor dem Trinken eingerührt werden, um die anderen, wertvollen Inhaltsstoffe möglichst zu erhalten.

Eingenommen entfaltet der Honig seine entzündungshemmende Kraft. Bei regelmäßigem Verzehr kann Manuka-Honig die Darmflora stärken und bei Magenproblemen lindernd wirken. Bei Beschwerden im Mund- und Rachenraum, wie bei Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen, soll der antibakterielle Honig ebenfalls Abhilfe schaffen. Durch seine antibakterielle Wirkung kann der Honig selbst Karies bekämpfen und vorbeugend gegen Parodontitis wirken. Somit kann die Zahngesundheit mit einer regelmäßigen Einnahme von Manuka verbessert werden.

Als natürliches Desinfektionsmittel

Mit seiner stark antibakteriellen Wirkung kann der Honig auch beim Desinfizieren von Schürf- und Schnittwunden oder bei chronischen Hautgeschwüren helfen. Dabei ist es sinnvoll, den Honig regelmäßig auf die Wunde aufzutragen und die Stelle mit sterilem Verbandsmaterial zu schützen. Daneben hat Manuka eine kosmetische Wirkung: Bei Hautproblemen kann der Manuka-Honig reizlindernd wirken und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Dabei kommt die antiseptische Wirkung des Honigs zum Tragen. Je kleiner die Hautprobleme sind, desto geringer sollte der MGO-Gehalt im Honig sein.

Allroundtalent bei Hautproblemen

Bei folgenden Hautbeschwerden kann der Manuka-Honig verwendet werden:

• Herpes
• Akne und Pickel
• Ekzeme
• Verbrennungen
• Gürtelrose
• Neurodermitis
• Schuppenflechte
• Entzündungen der Haut
• Hautinfektionen
• Ausschläge und Allergien
• Fuß-, Nagel- und Hautpilz

Maske aus Manuka-Honig

Nicht nur für die Haut ist der neuseeländische Honig ein wahres Wundermittel, sondern auch für dein Haar kann Manuka-Honig eine reichhaltige Pflege sein. Shampoos und Haarkuren sorgen mit der Zugabe von Manuka für gepflegtes, kraftvolles Haar. Gleichzeitig wird die Kopfhaut gepflegt.

Manuka-Honig ist die perfekte Zutat, um daraus eine pflegende Gesichtsmaske herzustellen. Das flüssige Gold wirkt als Maske feuchtigkeitsspendend, hautberuhigend und entzündungshemmend. Statt eine Maske zu kaufen, kannst du diese mit dem Manuka-Honig ganz einfach selber herstellen. Wir zeigen dir, wie du Honig-Masken für Haut und Haar selber machen kannst.

Haarmaske:

  • 4 EL Naturjoghurt
  • 2 TL Kokosöl
  • 2 EL Manuka-Honig

Lasse zunächst das Kokosöl in der Mikrowelle oder in einem Topf flüssig werden. Danach alle flüssigen Zutaten miteinander vermischen und die Kur von der Kopfhaut bis in die volle Haarlänge einarbeiten. Nun lässt du die Kur 15 bis 20 Minuten einwirken und wäschst deine Haare anschließend wie gewohnt.

Gesichtsmaske:

  • 2 EL Naturjoghurt
  • 2 EL Manuka-Honig

Schmelze zwei Esslöffel Manuka-Honig (MGO30+ oder MGO 100+) in einem Wasserbad. Achte dabei darauf, dass der Honig nicht zu heiß wird. Rühre nun zwei Esslöffel Naturjoghurt hinzu, bis eine cremige Masse entsteht. Danach trägst du die Maske gleichmäßig auf Gesicht, Hals und Dekolleté auf. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten spülst du die Maske mit lauwarmem Wasser ab.

Wir wünschen viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren!

 

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