Internationaler Tag des Tees – Hintergründe und Tee-Fakten

Der Internationale Tag des Tees zeigt, wie vielfältig und beliebt Tee weltweit bis heute geblieben ist. Du erfährst, wie dieser besondere Tag entstanden ist und warum Menschen ihn feiern. Außerdem lernst du viele bekannte Teesorten kennen und entdeckst, welche Länder bestimmte Tees besonders schätzen. Der Beitrag erzählt auch, welche Tees in Deutschland besonders gern getrunken werden und was sie auszeichnet. Dazu findest du praktische Tipps für die richtige Zubereitung und erfährst, welche Fehler viele Menschen täglich machen. So bekommst du einen abwechslungsreichen Überblick über Teekultur, Traditionen und kleine Genussmomente rund um den Internationalen Tag des Tees.

Internationaler Tag des Tees – ein besonderer Tag für Teefreunde

Tee begleitet Menschen seit vielen Jahrhunderten und gehört heute zu den beliebtesten Getränken weltweit. Deshalb überrascht es kaum, dass Tee inzwischen sogar einen eigenen internationalen Feiertag besitzt. Der Internationale Tag des Tees wird jedes Jahr am 21. Mai gefeiert und bringt Menschen aus vielen Ländern zusammen. Dabei geht es nicht nur um den Genuss einer heißen Tasse Tee, sondern auch um Kultur, Geschichte und Traditionen rund um das beliebte Getränk.

Der Tag erinnert außerdem daran, wie viele Menschen weltweit am Teeanbau beteiligt sind. Millionen Familien arbeiten in Teeplantagen, verarbeiten Teeblätter oder handeln mit verschiedenen Teesorten. Viele Länder verbinden Tee außerdem eng mit ihrem Alltag, ihren Festen und ihren gesellschaftlichen Gewohnheiten. Genau deshalb besitzt Tee in vielen Regionen einen ähnlich hohen Stellenwert wie Kaffee oder Wein.

Der Internationale Tag des Tees wirkt auf den ersten Blick wie ein moderner Aktionstag. Tatsächlich reichen die Ursprünge jedoch deutlich weiter zurück. Schon viele Jahre vor der offiziellen Anerkennung fanden Veranstaltungen und Treffen rund um das Thema Tee statt. Produzenten, Händler und Organisationen wollten damit auf die Bedeutung des Tees aufmerksam machen. Gleichzeitig wollten sie die kulturelle Vielfalt und die lange Geschichte des Getränks hervorheben.

Wie entstand der Internationale Tag des Tees?

Die Idee für einen internationalen Teetag entstand Anfang der 2000er Jahre. Damals organisierten mehrere Teeländer gemeinsame Veranstaltungen und Treffen. Besonders Indien, Sri Lanka, Nepal und Bangladesch unterstützten die Idee eines offiziellen Aktionstages. Zunächst fand der Internationale Tag des Tees am 15. Dezember statt. Viele Länder nutzten diesen Tag, um über den weltweiten Teehandel zu sprechen und auf die Bedeutung des Teeanbaus hinzuweisen.

Im Jahr 2019 erkannte schließlich auch die Generalversammlung der Vereinten Nationen den Internationalen Tag des Tees offiziell an. Seitdem wird der Tag jedes Jahr am 21. Mai gefeiert. Die Vereinten Nationen wollten damit die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des Tees hervorheben. Außerdem sollte der Tag zeigen, wie wichtig nachhaltiger Teeanbau und faire Handelsbedingungen für viele Regionen sind.

Die Wahl des Datums hängt mit der Teeproduktion in vielen Ländern zusammen. In zahlreichen Anbaugebieten beginnt im Mai eine wichtige Erntezeit. Besonders in Regionen mit hochwertigen Frühlingstees spielt dieser Zeitraum eine große Rolle. Der Internationale Tag des Tees verbindet deshalb wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Themen miteinander.

Heute beteiligen sich viele Länder, Unternehmen und Teeliebhaber an diesem besonderen Tag. Teehäuser veranstalten Verkostungen und Cafés bieten spezielle Teemenüs an. Außerdem veröffentlichen viele Medien Berichte über neue Teetrends, traditionelle Zubereitungen oder bekannte Teeregionen. Dadurch bleibt Tee nicht nur ein Getränk, sondern auch ein spannendes Kulturgut mit weltweiter Bedeutung.

Warum Tee weltweit so beliebt ist

Tee passt sich seit Jahrhunderten an unterschiedliche Kulturen und Gewohnheiten an. Genau das macht ihn bis heute so beliebt. In einigen Ländern trinken Menschen morgens starken Schwarztee mit Milch. Andere bevorzugen leichte Grüntees oder aromatische Kräutermischungen. Manche Regionen servieren Tee zu Mahlzeiten und andere genießen ihn vor allem am Nachmittag.

Außerdem lässt sich Tee warm oder kalt genießen und passt deshalb zu jeder Jahreszeit. Im Winter wärmt eine heiße Tasse und im Sommer sorgen Eistees für Erfrischung. Viele Menschen verbinden Tee außerdem mit Ruhe, Gesprächen oder kleinen Pausen im Alltag. Dadurch entsteht oft eine gemütliche Atmosphäre, die viele besonders schätzen.

Hinzu kommt die enorme Vielfalt. Schon die klassische Teepflanze liefert zahlreiche verschiedene Sorten. Durch unterschiedliche Verarbeitung entstehen schwarzer Tee, grüner Tee, weißer Tee oder Oolong. Zusätzlich existieren Kräuter- und Früchtetees mit unzähligen Geschmacksrichtungen. Dadurch findet fast jeder eine Sorte, die zum eigenen Geschmack passt.

Auch die Zubereitung unterscheidet sich weltweit stark. In Japan spielt Präzision eine große Rolle und in Marokko wird Minztee oft sehr süß serviert. In Großbritannien gehört Afternoon Tea zur Tradition und in Indien trinken viele Menschen würzigen Chai. Diese Unterschiede machen Tee kulturell besonders spannend und sorgen gleichzeitig für viele unterschiedliche Geschmackserlebnisse.

Die wichtigsten echten Teesorten im Überblick

Alle klassischen Tees stammen ursprünglich von derselben Pflanze. Sie trägt den Namen Camellia sinensis und wächst vor allem in Asien. Unterschiedliche Verarbeitungsmethoden sorgen später für völlig verschiedene Teesorten, die überraschend unterschiedlich schmecken und zubereitet werden.

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee gehört weltweit zu den bekanntesten Sorten. Die Teeblätter oxidieren vollständig und entwickeln dadurch kräftige Aromen. Besonders beliebt ist schwarzer Tee in Großbritannien, Indien, Irland und Ostfriesland. Viele Menschen trinken ihn mit Milch, Zucker oder Kandis.

Bekannte Sorten stammen aus Assam, Darjeeling oder Ceylon. Assam-Tee ist meist kräftig und würzig. Darjeeling aus Indien schmeckt dagegen oft leichter und blumiger. Ceylon-Tee aus Sri Lanka besitzt häufig eine frische und leicht herbe Note. Schwarzer Tee eignet sich außerdem gut für Mischungen mit Gewürzen oder Früchten.

Der aromatische und charakteristische Steinthal Tee wird in einem der ältesten Teegärten Darjeelings produziert, der bekannt ist für seine kontinuierlich hochwertige Qualität. Steinthal liegt im heutigen Singtom, 1.500 Meter unterhalb von Darjeeling.

Grüner Tee

Grüner Tee wird nach der Ernte nur kurz erhitzt und oxidiert deshalb kaum. Dadurch bleibt die grüne Farbe erhalten und die Aromen sind oft frischer und grasiger. Besonders beliebt ist grüner Tee in China, Japan und Korea. Dort gehört er häufig fest zum Alltag.

Japanische Grüntees wie Sencha oder Matcha schmecken oft grasig und feinherb. Chinesische Varianten dagegen häufig milder oder leicht nussig. Matcha besitzt außerdem eine besondere Stellung. Das feine Pulver wird traditionell mit Wasser aufgeschlagen und spielt vor allem in der japanischen Teezeremonie eine wichtige Rolle.

Der Sencha, die meist getrunkene Teesorte in Japan, ist ein reiner Grüntee mit vollem Geschmack und ausgewogener Note. Das länglich flache, grüne Blatt hat einen leicht grasigen, fruchtigen Geschmack und in der Tasse eine klare grüne Farbe.

Weißer Tee

Weißer Tee zählt zu den feinsten Teesorten der Welt. Für die Herstellung nutzt man junge Knospen und sehr zarte Blätter. Die Verarbeitung erfolgt besonders schonend und deshalb bleibt der Geschmack meist mild und leicht süßlich.

Die bekanntesten weißen Tees stammen aus China, besonders aus der Provinz Fujian. Dort produziert man Sorten wie Silver Needle oder White Peony. Weißer Tee wird oft pur genossen, damit die feinen Aromen besser zur Geltung kommen.

Eine handgearbeitete Rarität! Der außergewöhnliche Tee ist leicht, lieblich-blumig im Geschmack. Der Tee verdankt seinen Namen Moonlight der besonderen Erscheinung des Teeblattes: Das wunderbar kontrastreiche Blatt ist auf der einen Seite dunkel wie die Nacht und auf der anderen Seite silbern wie das Licht des Mondes.

Oolong-Tee

Oolong liegt geschmacklich zwischen grünem und schwarzem Tee. Die Blätter oxidieren nur teilweise und entwickeln dadurch besonders vielfältige Aromen. Manche Oolong-Tees schmecken blumig und andere erinnern eher an geröstete Nüsse oder Honig.

Besonders bekannt sind Oolong-Tees aus China und Taiwan. Dort gehört die Zubereitung oft zu traditionellen Teezeremonien. Viele Teefans schätzen Oolong wegen seiner Vielseitigkeit und der oft langen Nachklänge im Geschmack.

Eine besondere Spezialität mit nussiger Note und einem Hauch von Aprikose. Das Blatt besticht durch zahlreiche, von silbrigem Flaum umschlossene Blattspitzen, die eine helle, klare Teeaufgussfarbe ergeben. Mit langem, angenehm weichem Nachhall.

Pu-Erh-Tee

Pu-Erh stammt ursprünglich aus der chinesischen Provinz Yunnan. Dieser Tee reift teilweise über längere Zeiträume und entwickelt dadurch erdige und würzige Aromen. Manche Sorten lagern sogar mehrere Jahre.

Pu-Erh besitzt besonders in China eine lange Tradition. Dort wird er oft in gepresster Form verkauft. Viele Menschen schätzen die kräftigen und ungewöhnlichen Geschmacksnoten dieser besonderen Teesorte.

Eine chinesische Rarität. Der Tee wird in der Bergregion von Yünnan angebaut. Die bereits trockenen Pu Erh-Blätter werden leicht gedämpft und anschließend in die gewünschte Vogelnest-Form gepresst. Erdiger und kräftiger Geschmack. 

Kräuter- und Früchtetees rund um die Welt

Neben klassischen Tees existieren unzählige Kräuter- und Früchtetees. Genau genommen stammen diese zwar nicht von der Teepflanze, doch sie gehören trotzdem fest zur weltweiten Teekultur. Viele Länder besitzen dabei eigene traditionelle Mischungen und Zutaten.

Kamillentee gehört in Deutschland und vielen europäischen Ländern zu den bekanntesten Kräutertees. Pfefferminztee wird ebenfalls häufig getrunken und schmeckt besonders frisch. In Südafrika erfreut sich Rooibos großer Beliebtheit. Der rotbraune Tee stammt von einer Pflanze aus der Region rund um die Cedarberge.

Mate besitzt dagegen vor allem in Südamerika eine lange Tradition. Besonders in Argentinien, Uruguay und Paraguay trinken viele Menschen Mate täglich aus speziellen Gefäßen. Oft reicht man den Tee sogar innerhalb von Freundesgruppen weiter.

Früchtetees bieten wiederum eine enorme Vielfalt. Mischungen mit Apfel, Beeren oder Hibiskus erfreuen sich in vielen Ländern großer Beliebtheit. Außerdem eignen sich Früchtetees hervorragend als kalte Getränke im Sommer.

Das Besondere an unseren Cold Brew Früchtetees ist, dass diese direkt kalt aufgegossen werden. Der Cold Brew ist dadurch nach kurzer Ziehzeit trinkfertig und muss, im Vergleich zu klassisch zubereitetem Eistee, nicht erst noch abkühlen. Erhältlich in 4 fruchtig-frischen Sorten!

Dieser spezielle Bergtee (Sideritis species) mit angenehm mildem, süßlich-zimtigem Geschmack, ist besonders reich an ätherischen Ölen und wird sehr geschätzt. Ein ganz anderes Geschmackserlebnis aus dem sonnenverwöhnten Griechenland.

Tee in China – Ursprung vieler Traditionen

China gilt als Ursprungsland des Tees und besitzt eine jahrtausendealte Teekultur. Bereits vor vielen Jahrhunderten bauten Menschen dort Tee an und entwickelten zahlreiche Zubereitungsmethoden. Viele bekannte Teesorten stammen bis heute aus chinesischen Regionen.

In China spielt Tee häufig eine wichtige Rolle bei Gesprächen, Treffen oder Familienfeiern. Außerdem existieren verschiedene Teezeremonien, bei denen Ruhe und Aufmerksamkeit im Mittelpunkt stehen. Besonders Oolong, grüner Tee und Pu-Erh besitzen dort eine lange Tradition.

Viele chinesische Teehäuser bieten außerdem aufwendige Verkostungen an. Besucher probieren dabei unterschiedliche Sorten und lernen die Besonderheiten verschiedener Regionen kennen. Tee wird dort oft bewusst und langsam genossen.

Der etwas rauchige Tee ist durch seinen geringeren Gerbsäureanteil sanft und mild. Kurzes, schwarzes  Blatt mit  typischem, leicht erdigem Geschmack. Satte, dunkelbraune Tassen-Farbe.

Tipp: ohne Sahne und Zucker genießen, denn so kommt die zarte Feinheit dieses Tees am besten zur Geltung.

Tee in Japan – Tradition und Präzision

Auch Japan verbindet Tee eng mit Kultur und Alltag. Besonders grüner Tee besitzt dort einen hohen Stellenwert. Viele Menschen trinken täglich Sencha oder Genmaicha und Matcha spielt eine zentrale Rolle in der traditionellen Teezeremonie.

Die japanische Teezeremonie folgt festen Regeln und Bewegungen. Dabei geht es um Aufmerksamkeit, Gastfreundschaft und die bewusste Zubereitung des Tees. Gleichzeitig zeigt die Zeremonie, wie eng Tee mit japanischer Kultur verbunden ist.

Neben klassischen Zeremonien entstehen in Japan außerdem moderne Teetrends. Matcha findet sich inzwischen in Desserts, Eiscreme oder Getränken wieder. Dadurch ist Tee auch bei jüngeren Generationen beliebt.

Der beliebte Matcha Tee ist ein hochwertiger Pulvertee aus Japan. Für seine Herstellung werden getrocknete, grüne Teeblätter zu einem feinen Pulver vermahlen. Matcha hat einen mild-würzigen Geschmack und nimmt nach dem Aufguss eine tiefgrüne Farbe an. Durch einen Bambusbesen wird Matcha traditionell schaumig geschlagen.

Das Matcha-Zubehörset enthält alles, was ihr für die traditionelle Matcha Tee-Zubereitung benötigt: Matcha Bambusbesen aus Japan – aus weichen Naturborsten, Matcha Schale Minto aus Keramik – zart-grüne Schale zum Aufschlagen des Matcha-Tees sowie einen Matcha-Löffel aus Bambus – ein schmaler, flacher Matcha-Löffel (Chashaku). 

Tee in Großbritannien und Indien

Großbritannien zählt zu den bekanntesten Teeländern Europas. Besonders schwarzer Tee mit Milch gehört dort fest zum Alltag. Außerdem entwickelte sich im 19. Jahrhundert die Tradition des Afternoon Tea. Dabei serviert man Tee zusammen mit Gebäck, Sandwiches oder Scones.

Viele britische Tees stammen ursprünglich aus Indien oder Sri Lanka. Während der Kolonialzeit entstanden dort große Teeplantagen. Besonders Assam und Darjeeling entwickelten sich zu bekannten Anbaugebieten.

In Indien besitzt Tee ebenfalls eine enorme Bedeutung. Dort trinken viele Menschen Chai, also schwarzen Tee mit Gewürzen und Milch. Häufig enthält Chai Zutaten wie Kardamom, Zimt oder Ingwer. Straßenstände verkaufen den würzigen Tee oft frisch zubereitet in kleinen Bechern.

Unsere Sorte No. 52 ist erfrischend mit leichter Fülle im Geschmack. Diese aromatische Mischung aus feinen Ceylon- und Darjeeling-Blatttees ergibt nach dem Aufguss eine rotbraune Tassenfarbe. Durch den ausgewogenen Anteil an Ceylontee ist diese Sorte ein idealer Tee für den Genuss am Nachmittag.

Für eine gemütliche Auszeit und eine typisch englische Tea Time in Begleitung von kleinen britischen Leckereien und Köstlichkeiten.

Das englische Dessert-Paket enthält alles, was ihr für eine British Tea Time benötigt: Scones Fertig-Backmischung, 1 Glas Original Rahm Clotted Cream sowie 1 Glas Westminster Orangen-Marmelade.

Marokko, Türkei und Russland – Tee und Gastfreundschaft

In Marokko gehört Minztee fest zur Kultur. Gastgeber servieren ihn häufig bei Besuchen oder Familienfeiern. Der Tee enthält meist grünen Tee, frische Minze und reichlich Zucker. Oft gießt man ihn aus größerer Höhe ein, damit sich leichter Schaum bildet.

Auch in der Türkei trinken Menschen täglich große Mengen Tee. Besonders schwarzer Tee aus der Schwarzmeerregion erfreut sich dort großer Beliebtheit. Serviert wird er meist in kleinen tulpenförmigen Gläsern.

Russland besitzt ebenfalls eine lange Teetradition. Früher spielte der Samowar eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um einen speziellen Wasserkocher für Tee. Viele Familien servierten Tee zusammen mit Marmelade, Gebäck oder Zuckerwürfeln.

Sehr mild im Geschmack ist unsere Sorte 11. Das schwarze Blatt ergibt eine braune Farbe in der Tasse. Durch die Mischung feinster Darjeeling-, Ceylon- und China-Tees ist diese Sorte ideal für die Zubereitung im Samowar.

Diese Tees lieben die Deutschen besonders

Deutschland zählt zwar nicht zu den Teeanbauländern, doch Tee besitzt hier trotzdem eine lange Tradition. Besonders in Ostfriesland gehört schwarzer Tee seit dem 17. Jahrhundert fest zum Alltag. Dort trinken viele Menschen kräftige Mischungen mit Kluntje und Sahne.

Auch Kräutertees erfreuen sich großer Beliebtheit. Pfefferminze, Fenchel und Kamille gehören in vielen Haushalten zum Standardsortiment. Außerdem greifen viele Menschen gerne zu Früchtetees mit Beeren, Apfel oder Hagebutte.

Grüner Tee gewinnt ebenfalls immer mehr Fans. Besonders Sencha, Jasmintee oder Matcha erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Viele Menschen entdecken außerdem hochwertige lose Tees und probieren verschiedene Herkunftsländer aus.

Chai-Mischungen liegen ebenfalls im Trend. Die würzigen Kombinationen passen besonders gut in die kältere Jahreszeit. Gleichzeitig erfreuen sich moderne Eistees und Cold-Brew-Varianten großer Beliebtheit.

Ein schon fast vergessenes Tee-Rezept mit feiner Vanillenote. Die Vanillestückchen verleihen dem Tee eine besondere Geschmacks- und Duftnote. Ihr solltet ihn unbedingt einmal probieren! Vollmundig im Geschmack ist diese schwarze Broken Tee-Mischung mit goldenen Tips. Nach dem Aufguss erhält der Tee seine klassisch rot-braune Tassenfarbe. Enthält Vanillestückchen.

Wie der Internationale Tag des Tees weltweit gefeiert wird

Rund um den Internationalen Tag des Tees finden weltweit zahlreiche Veranstaltungen statt. Viele Teehäuser bieten Verkostungen oder besondere Aktionen an. Besucher lernen dabei neue Sorten kennen und erfahren mehr über Anbaugebiete und Zubereitungsmethoden.

Außerdem berichten Zeitungen, Fernsehsender und Onlinemagazine über neue Trends oder traditionelle Teekulturen. Viele Unternehmen veröffentlichen spezielle Teemischungen oder limitierte Editionen passend zum Aktionstag.

In einigen Ländern organisieren Museen oder Kulturzentren Ausstellungen rund um Tee. Dort geht es oft um die Geschichte des Handels, alte Teeutensilien oder traditionelle Zeremonien. Schulen und Universitäten greifen das Thema teilweise ebenfalls auf.

Auch soziale Medien spielen inzwischen eine wichtige Rolle. Viele Menschen teilen Fotos ihrer Lieblingstees oder berichten über besondere Teeerlebnisse. Dadurch erreicht der Internationale Tag des Tees jedes Jahr neue Zielgruppen.

Häufige Fehler bei der Teezubereitung

Viele Menschen unterschätzen die richtige Zubereitung von Tee. Dabei beeinflussen Wasserqualität, Ziehzeit und Wassertemperatur den Geschmack oft deutlich stärker als erwartet. Einer der häufigsten Fehler betrifft die Wassertemperatur. Grüner Tee sollte nicht mit kochendem Wasser aufgegossen werden. Zu heißes Wasser sorgt oft für unangenehme Bitterkeit.

Auch die Ziehzeit spielt eine wichtige Rolle. Manche Menschen lassen Tee viel zu lange ziehen und wundern sich später über einen sehr kräftigen Geschmack. Andere nehmen den Tee dagegen zu früh aus dem Wasser und erhalten dadurch wenig Aroma.

Außerdem lagern viele Menschen Tee falsch. Licht, Feuchtigkeit und starke Gerüche beeinflussen die Qualität oft schnell. Tee sollte deshalb trocken, dunkel und möglichst luftdicht gelagert werden.

Ein weiterer Irrtum betrifft die Menge der Teeblätter. Viele verwenden deutlich zu wenig Tee und erhalten dadurch ein fades Ergebnis. Hochwertige lose Tees benötigen oft etwas mehr Platz und ausreichend Wasser, damit sich die Aromen gut entfalten können.

Übrigens: Teebeutel bei der Zubereitung von Schwarztee oder Grüntee nach dem Ziehen nicht ausdrücken. Beim Ausdrücken werden aus den Teeblättern viele Gerbstoffe in den Tee abgegeben, die den Geschmack bitter erscheinen lassen. Bei Kräuter- oder Früchtetee darf der Teebeutel hingegen ruhig ausgedrückt werden.

Praktische Tipps für mehr Teegenuss

Wenn du verschiedene Tees ausprobierst, entdeckst du oft überraschende Unterschiede. Deshalb lohnt es sich, mehrere Sorten und Herkunftsländer zu testen. Besonders loser Tee bietet häufig ein vielseitigeres Geschmackserlebnis als einfache Beutelware.

Auch Wasser beeinflusst den Geschmack deutlich. Frisches Wasser sorgt meistens für bessere Ergebnisse. Sehr kalkhaltiges Wasser kann manche Aromen dagegen überdecken. Viele Teefans nutzen deshalb gefiltertes Wasser.

Außerdem lohnt sich passendes Zubehör. Eine gute Teekanne, ein feines Sieb oder ein Temperaturmesser erleichtern die Zubereitung deutlich. Trotzdem brauchst du keine komplizierte Ausstattung, um guten Tee zu genießen.

Wer gerne experimentiert, kann Tee außerdem mit Gewürzen, Früchten oder Kräutern kombinieren. Besonders im Sommer entstehen dadurch interessante Eistees und kreative Mischungen. Auch Cold Brew wird immer beliebter. Dabei zieht der Tee mehrere Stunden in kaltem Wasser und entwickelt ein besonders mildes Aroma.

Tag des Tees - Teethermometer zur richtigen Zubereitung von Tee

Mit diesem Teewasser-Thermometer lässt sich die Aufgusstemperatur genau bestimmen. So kann jeder Tee sein Aroma voll entfalten: Schwarzer Tee benötigt eine Wassertemperatur von 100°C, grüner Tee ca. 80°C, Früchtetee und Kräutertee 100°C. In dekorativem Holz-Etui. 

Klarer, aromatischer Tee auch bei hartem Wasser. Der Papier-Wasserfächer wird schon vor dem Erhitzen in das Wasser gehängt. Für ca. 1 Liter Wasser im Wasserkocher oder im Kessel mitkochen. Der kleine Papierfilter verhindert die Kalkablagerungen und modifiziert die Wasserhärte und so auch die Hautbildung und Trübung bei schwarzem Tee.

Nachhaltige, wiederverwendbare Teefilter aus 100% Bio-Baumwolle aus kbA, GOTS zertifiziert. Gefertigt zur einfachen Tee­zubereitung. Mit Kunststoff überzogener Ring mit Griff. Für Kannen bis etwa 1,2l. Länge ca. 12,5 x Durchmesser 9 cm.

Warum Tee Menschen weltweit verbindet

Tee wirkt oft unscheinbar und begleitet trotzdem unzählige Alltagssituationen. Menschen trinken Tee morgens vor der Arbeit, nach dem Essen oder bei Gesprächen mit Freunden. Viele verbinden mit Tee außerdem Erinnerungen an Reisen, Familienfeiern oder gemütliche Nachmittage.

Genau deshalb passt der Internationale Tag des Tees so gut in die heutige Zeit. Der Tag erinnert daran, wie vielfältig Teekultur weltweit geblieben ist. Gleichzeitig zeigt er, dass ein einfaches Getränk Menschen aus völlig unterschiedlichen Ländern miteinander verbinden kann.

Ob grüner Tee aus Japan, kräftiger Assam aus Indien oder frischer Minztee aus Marokko – jede Sorte erzählt etwas über die Region, ihre Traditionen und ihren Alltag. Genau diese Vielfalt macht Tee bis heute so spannend und beliebt.

One Comment

  1. Dankeschön für diesen informativen Beitrag, auch ganz besonders zu den vielen Teesorten!

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*