Alltagstipps für mehr Achtsamkeit

Liebe Genussfreunde,

heutzutage ist es gar nicht mehr so einfach, richtig abzuschalten oder? Ich meine so richtig, ohne Netflix  im Hintergrund oder dem Handy in der Hand.

Jede freie Minute wird genutzt, um mal eben schnell noch die Mails zu checken oder nochmal zwsichendurch eine WhatsApp Nachricht zu beantworten. Wer kennt es nicht? Aber diese ständigen Gedankensprünge und Verpflichtungen können ganz schnell zu negativem Stress führen, weil sie Zeit fehlt, wirklich abzuschalten. Das Stichwort dazu ist momentan in aller Munde, aber wirklich der Schlüssel zur Stressbewältigung und Prävention: Achtsamkeit.

Aber wie bekommt man das hin, achtsam zu sein? Muss man gleich damit anfangen, zu meditieren oder Yoga zu machen?

Nein, das muss man nicht. Mehr Achtsamkeit im Alltag ist nämlich gar nicht so schwer, man muss nur üben und dran bleiben, damit sich diese kleinen Auszeiten im Alltag zur Routine werden.

Ich habe mal die drei wichtigsten Tipps für euch zusammengetragen, die mir sehr helfen:

1. Kleine Auszeiten / Zeit für dich

Wenn ihr euch gestresst fühlt, macht eine kurze Pause. Die muss auch wirklich nur ganz kurz sein. Lasst alles liegen, lehnt euch zurück und atmet ganz gewusst ein und aus. Die volle Konzentration liegt auf der Atmung. Diese kleine Übung kann Wunder bewirken. Wenn ihr es einrichten könnt, geht eine kurze Runde spazieren, hierbei gilt wieder, es bewusst zu tun und das Handy liegen zu lassen.

Nimm dir auch sonst zwischendurch immer mal wieder Zeit für dich. Lies in deinem Lieblingsbuch, trink in Ruhe einen Tee oder schaue deine Lieblingsserie, tu etwas, das dir gefällt…


2. Mit allen Sinnen

Wenn du etwas tust, dann tu nur das. Wir neigen dazu, immer viele Sachen parallel zu erledigen.
Die Zeit in der Bahn nutzen wir, um E-Mails zu beantworten oder die neue Podcast-Folge anzuhören.

Das ist auch okay, aber zwischendurch tut es gut, sich auf eine Sache zu konzentrieren: Wer fährt mit mir in der Bahn oder was ist draußen auf den Straßen los?

Mit allen Sinnen bedeutet außerdem, beim nächsten Herbstspaziergang darauf zu achten, wie die Blätter aussehen oder wie sich die Sonne oder der Wind im Gesicht anfühlt. Auch jedes Jahr ein Highlight: Der Duft in der Stadt während des Bremer Freimarktes.

3. Routinen schaffen

Individuelle Routinen können dir dabei helfen, Stress zu vermeiden und den Tag gut zu starten oder zu beenden. Teil meiner Morgenroutine ist es z.B. mindestens eine Stunde das Handy im Flugmodus zu lassen, damit ich morgens nicht auf irgendeinen Input von außen reagieren muss. Nur so kommt man dazu, sich eigene Gedanken zu machen und den Tag in Ruhe zu starten.

Diese Routine kann sehr individuell sein, viele Menschen starten auch mit einer Dankbarkeitsroutine in den Tag, um die positive Stimmung mitzunehmen oder ihr beginnt den Tag mit einem kurzen Stretching.

Wer Probleme hat, einzuschlafen, kann es zum Beispiel damit versuchen, alle Gedanken aufzuschreiben, die einem abends so durch den Kopf gehen.

Ich hoffe ihr könnt etwas für euch mitnehmen und mit etwas mehr Achtsamkeit durch den Tag gehen.
Ich freue mich auch über eure Tipps 🙂

Liebe Grüße,
Sarah

 

 

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